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Naturkosmetik gibt es schon seit es den Menschen gibt und sein Interesse an Kräutern und der Heilkunde. Beides ist eng miteinander verbunden, da die Wirkkraft aus der Natur geschöpft wird. Ob es sich dabei um Cremes gegen Hautalterung handelt oder das Entschlacken mit Kräutertees, steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der ganzheitlichen Körperpflege und der Gesundheit. Die Naturkosmetik wird aus den Rohstoffen der Natur geschöpft und zu Kosmetika verfeinert. Es besteht keine inhaltliche Definition der Inhaltsstoffe, die sich speziell auf das Gebiet der Naturkosmetik bezieht. Allerdings werden Inhaltsstoffe, die durchaus in Industriekosmetik vorhanden sind ausgeschlossen. Dabei handelt es sich unter Anderem um ethoxilierte Rohstoffe wie Silikon, Paraffine und Erdölprodukte. Die wichtigste Voraussetzung der Naturkosmetik ist ihre Hautverträglichkeit, die besonders im Vordergrund steht. Viele Allergien werden durch künstliche Zusatzstoffe und Parfüme ausgelöst. Da in der Naturkosmetik nur reine Substanzen enthalten sind, ist hier die Anfälligkeit für Irritationen geringer. Dennoch sollte vorher darauf geachtet werden, dass die Haut das Produkt verträgt. Wenn im Vorfeld schon eine Pollenallergie vorliegt, kann auch durch die Naturkosmetik eine Unverträglichkeit auftreten. Ein Hauteignungstest bei der Kosmetikerin kann dies ausschließen. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will kann sich die Naturkosmetik auch selbst zusammenstellen. Erfahrungswerte findet man in Workshops, bei entsprechend geschulten Kosmetikerinnen oder über Bücher. Oft sind es viel kleine Mittel, die im Haushalt verwendet werden, die als Naturkosmetik zusammengebracht schon ihre Wirkung erzielen. Olivenöl, Quarkprodukte und auch Salz oder Honig gehören als Grundstock unbedingt dazu.
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