Warum Fasten Dass im Fasten Fettreserven abgebaut werden, ist ein angenehmer Nebeneffekt, aber nicht Sinn des Fastens. Fasten ist also nicht als Diät zu betrachten, soll aber trotzdem hier erwähnt werden. Der Sinn des Fastens ist eher spirituell. Durch den kompletten oder teilweisen Nahrungsentzug wird der Stoffwechsel und damit der ganze Körper entlastet. Der Mensch kehrt in sich und besinnt sich auf das Wesentliche. Die Sinne werden geschärft, das Schlafbedürfnis verringert sich. Während der Fastenzeit wird der Körper entschlackt und entzündliche Prozesse können gestoppt werden. Dem Fasten werden weitere heilende Wirkungen zugeschrieben. Fasten kann jeder gesunde Erwachsene. Wer zum ersten Mal fasten möchte oder bei wem eine Vorerkrankung vorliegt, der sollte sich zunächst ärztlich untersuchen und beraten lassen. Fasten befreit
Wie funktioniert FastenWährend der geplanten Fastenzeit sollte der Fastende keine lästigen Verpflichtungen haben. Fastenprofis können fast uneingeschränkt auch Ihrer Arbeit nachgehen. Für Anfänger empfiehlt es sich in der Fastenzeit Urlaub zu nehmen. Die Dauer der Fastenperiode sollte für Anfänger 5 bis 7 Tage sein. Es gibt verschiedene Formen des Fastens. Grundsätzlich beginnt die Fastenperiode mit einem Entlastungstag. An diesem Tag wird nur wenig Nahrung aufgenommen. Am ersten Fasttag wird zunächst der Darm entleert. Das geschieht durch einen Einlauf oder mithilfe eines Abführsalzes. Viele empfehlen Glaubersalz. Das schmeckt aber sehr unangenehm bitter. Geschmacksneutraler ist zum Beispiel FX-Passagesalz. Nach der gründlichen Darmreinigung wird in den kommenden Tagen je nach Art des Fastens gar nichts gegessen und nur Wasser oder ungesüßter Kräutertee getrunken. Beim Saftfasten dagegen sind Gemüsesäfte und Tomatensuppe erlaubt. Das Basenfasten erlaubt alle basischen Speisen wie Obst und Gemüse. Wichtig ist, viel zu trinken, viel zu ruhen und durch angemessene Bewegung dem Muskelabbau entgegen zu wirken. Verzichten um zu gewinnen Auf Rauchen, Alkohol, koffeinhaltige Getränke oder gar Drogen wird während der Fastenzeit verzichtet. Nach dem Fasten kommt das Fastenbrechen. Langsam wird der Körper wieder an feste Nahrung gewöhnt – außer beim Basenfasten, wo ja bestimmt Speisen gestattet sind. Zum Fastenbrechen eignet sich besonders gut ein Apfel, der gut gekaut langsam verspeist wird. Zu viel Essen oder stark fett- oder zuckerhaltige Nahrung ist zu vermeiden. Mit kleinen Portionen, leicht verdaulicher Nahrung wird der Körper langsam wieder an die Nahrungsaufnahme gewöhnt.
Wenn man während der Fastenzeit auf Reisen ist wie z.B. Städtetrips, fällt das fasten auf Städtetrips besonders schwer. Leckere Restaurants werden einen anlächeln, aber man muss stark bleiben.
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